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Aktienkredit

Manche Situationen im Leben erfordern schnelles Handeln und manchmal wird in diesen Situationen schnell eine größere Menge Geld benötigt. Da die Aufnahme eines Kredites meist einige Tage bis Wochen in Anspruch nimmt, werden kurzfristigere Möglichkeiten wichtig. Wenn man im Besitz von Aktien ist, bietet sich hierbei der Aktienkredit an.

Aktienkredite werden oft auch Lombardkredit genannt. Genauer gesagt sind sie Effektenlombardkredite, eine Unterform der Lombardkredite. Gemäß §§1204 ff. BGB versteht man darunter einen gegen die Verpfändung von beweglichen Sachen oder Forderungen gewährten Kredit. Der Aktienkredit ist ein sehr kurzfristiger Kredit. Als Pfand werden Wertpapiere hinterlegt, die einen hohen Liquiditätsgrad aufweisen müssen. Zudem ist die Wertbeständigkeit und die einfache Bewertbarkeit von Bedeutung für einen Lombardkredit. Beides ist bei Aktien naturgemäß gegeben. Der Aktienkredit ist ein Realkredit, das heißt: er ist durch Sachwerte gesichert.

Aktienkredite als häufigste Form der Lombardkredite werden von Bankkunden aufgenommen, die im Besitz einiger Wertpapiere sind, diese jedoch nicht verkaufen wollen um an Geld zu kommen. Sie nutzen stattdessen die Möglichkeit, die Aktien als Sicherheiten für einen sehr kurzfristigen Bankkredit zur Verfügung zu stellen. Die Aktien müssen dabei nicht der Bank ausgehändigt werden, die sie dort meist schon verwahrt werden. Obwohl die Aktien einen hohen Liquiditätsgrad aufweisen müssen, können sie nicht zum vollen Marktwert beliehen werden.

Bei Aktienkrediten macht der Lombardkredit etwa 50-75%, teilweise auch bis zu 90% des Kurswerts der verpfändeten Papiere aus. Im Klartext bedeutet das: je wertvoller die Aktien, desto höher das Darlehen. Der Lombardsatz, also in diesem Fall der Kreditzins, liegt in der Regel einen Prozentpunkt über dem Diskontsatz. Der Lombardsatz wurde bis 1998 neben dem Diskontsatz als zweiter Leitzinssatz von der Deutschen Bundesbank festgelegt. Seit Januar 1999 dient er jedoch als Obergrenze für sehr kurzfristige Kreditgeschäfte.

Für den Lombardkredit spricht seine sehr kurzfristige Verfügbarkeit. Es müssen weder Güter noch Wertpapiere veräußert werden, um an Kapital zu gelangen. Nachteilig ist, dass die verpfändeten Wertpapiere dem Kreditnehmer während der Kreditlaufzeit nicht mehr zur freien Verfügung stehen.

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